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Uranvorkommen weltweit bis 2070 erschöpft
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Uranvorkommen weltweit bis 2070 erschöpft | Uranvorkommen weltweit bis 2070 erschöpft |
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Die weltweiten Uranvorkommen werden
nach Berechnungen von Umweltschützern spätestens im Jahr 2070 zu Ende gehen. Greenpeace hat eine entsprechende Studie erstellt. Darin stützt sich die Organisation auf Daten der Konferenz für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). 2026, 2070 oder 2200? Die derzeit bekannten Reserven umfassten weltweit 4,6 Millionen Tonnen. Bei extrem hohem Bedarf wären sie nach Angaben des Verfassers der Studie, Peter Diehl, bereits 2026 erschöpft. Bliebe der Verbrauch konstant bei 70.000 Tonnen pro Jahr, könnten sie bis 2070 reichen. Nur wenn man ein spekulatives Reservoir von weiteren 9,8 Millionen Tonnen hinzurechne, komme man darauf, dass die Vorräte noch 200 Jahre reichten, wie es die Atomwirtschaft behaupte. Die Atomkraft ist gänzlich ungeeignet, um Deutschland eine energiepolitische Versorgungssicherheit zu garantieren", folgerte Greenpeace-Atomexperte Thomas Breuer. Auch könne die Atomkraft "unser Land nicht aus seiner energiepolitischen Abhängigkeit führen". Mit diesen Tatsachen müsste sich die CDU langsam befassen. Die einzige Antwort auf die Energiefrage in Deutschland seien der Ausbau erneuerbarer Energien und mehr Energieeffizienz. Russland auch großer Uranlieferant Breuer warf Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) vor, die Bevölkerung hinters Licht zu führen, wenn er die Sorge vor einer Abhängigkeit von Russland am Gasmarkt dazu nutze, um für die Atomenergie zu werben. Laut Greenpeace kamen 2004 auch etwa ein Viertel der Uranlieferungen an die Europäische Union aus Russland. Weitere große Lieferanten seien Australien, Kanada, Kasachstan, Usbekistan und Niger. "Konfliktbeladener Rohstoff" Vor dem Hintergrund des Atomstreits mit Iran wies Greenpeace zudem darauf hin, dass "Uran ein äußerst konfliktbeladener Rohstoff ist", weil er neben Plutonium einer der Grundstoffe für Atombomben sei. "Länder, die eine zivile Atomwirtschaft besitzen, verfügen auch über das technische Wissen zum Bau von Atombomben", warnt die Organisation. Schweden will aufs Öl verzichten Auf alternative Energiequellen setzt derweil Schweden: Als erstes westeuropäisches Land soll dort die Abhängigkeit vom Erdöl innerhalb der nächsten 15 Jahre beendet werden. Das berichtet die britische Zeitung "Guardian". Biotreibstoffe und erneuerbare Energien sollen die fossilen Brennstoffe ablösen, heißt es. Auch neue Atomkraftwerke will das Land nicht bauen, sagte die Ministerin für nachhaltige Entwicklung Mona Sahlin. Quelle: Greenpeace Studie |


