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Die optimale Ausrichtung der Photovoltaikmodule von 28° (Dachneigung) nach Süden verspricht in Norddeutschland den höchstmöglichen Stromertrag von 100%. Aber auch sogenannte "Freiflächenanlagen" sind möglich.In Deutschland kann bei optimaler Ausrichtung im Durchschnitt mit etwa 850 kWh Stromertrag pro 1 kWp installierte Photovoltaikleistung gerechnet werden. Eine standortabhängige genauere Bestimmung kann bei Erfüllung der oben genannten Hauptkriterien durchgeführt werden. Anhand des folgenden Diagramms können Sie den Einfluss der Ausrichtung von Solarzellen auf den Stromertrag ersehen (Modulneigung = Dachneigung). Will man eine Photovoltaikanlage errichten, muss man also wissen, wie viel Sonnenenergie man am vorgesehenen Standort zur Verfügung hat. Am besten klappt dies mit dem Ertrag bei genauer Südausrichtung, der ideale Winkel liegt bei etwa 30 Grad. Der exakte Wert hängt von der geografischen Breite ab: Im Süden Deutschlands ist der optimale Winkel etwas steiler als im Norden. Eine korrekte Berechnung ist mit Hilfe von Simulationsprogrammen möglich. In unserer Region lässt sich der maximale Stromertrag dann erzielen, wenn die Solarmodule nach Süden ausgerichtet sind und der Neigungswinkel zur Horizontalen etwa bei 28° beträgt. In der Praxis sind aber nicht alle Dächer und Fassaden nach Süden orientiert und haben auch nicht immer den optimalen Neigungswinkel. Der Neigungswinkel von Solarpaneelen darf z.B. bei einer Orientierung zwischen Südost und Südwest von 8° bis 50° variiert werden. Dabei sinkt der Stromertrag nur um maximal 2 – 10 %. Alle Winkelabweichungen von dem Optimum (Dachneigung und Ausrichtung) können zu Ertragsreduzierungen führen, die sich aber nicht immer gravierend auswirken. In den meisten Fällen ist beides aber vom Dach vorgegeben, und deshalb gibt es durchaus Häuser, auf die man keine Anlage montieren sollte. Kleinere Abweichungen nach Osten oder Westen sind hingegen der Stromernte nicht wesentlich abträglich. Selbst 45 Grad Drehung in Richtung Osten oder Westen ermöglichen noch 95 Prozent des maximalen Energieertrages, und auch bei einer exakten Ost- oder Westausrichtung sind noch 85 Prozent maximaler Energieertrag möglich. Hier spielt die Dachneigung dann allerdings doch eine erhebliche Rolle, denn mit zunehmender Drehung aus der Südachse wirkt sich auch eine steilere Anstellung des Daches immer ungünstiger aus. Bei einer exakten Ost- oder Westausrichtung führt beispielsweise ein Anstellwinkel von 45 Grad zu einem Minderertrag von 15 Prozent, während er bei Südausrichtung lediglich knapp fünf Prozent Einbuße verursacht. Diese Korrelation ist auch der Grund für die geringe Verbreitung fassadenintegrierter Anlagen: Senkrecht montierte Module erreichen selbst dann, wenn sie genau nach Süden weisen, kaum je 70 Prozent des Maximums. Für eine Photovoltaikanlage sind prinzipiell alle Dächer geeignet, die eine Ausrichtung von bis zu 90° von der Südachse sowohl in Ost- als auch in Westrichtung haben. Erst in Verbindung mit der Dachneigung kann dann eine abweichende Ertragsprognose, unter Berücksichtigung weiterer Aspekte, erstellt werden (s. Solardiagramm). Als Standorte für eine Photovoltaikanlage sind daher prinzipiell geeignet: Steil- und Flachdächer · Freiflächen · Fassadenflächen Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir gerne Vorschläge für einen Anlagenstandort. Auf Wunsch führen wir auch eine fotorealistische Visusalisierung des späteren Erscheinungsbildes auf den Dach- oder Wandflächen durch. |



Die optimale Ausrichtung der Photovoltaikmodule von 28° (Dachneigung) nach Süden verspricht in Norddeutschland den höchstmöglichen Stromertrag von 100%. Aber auch sogenannte "Freiflächenanlagen" sind möglich.
Will man eine Photovoltaikanlage errichten, muss man also wissen, wie viel Sonnenenergie man am vorgesehenen Standort zur Verfügung hat. Am besten klappt dies mit dem Ertrag bei genauer Südausrichtung, der ideale Winkel liegt bei etwa 30 Grad. Der exakte Wert hängt von der geografischen Breite ab: Im Süden Deutschlands ist der optimale Winkel etwas steiler als im Norden. Eine korrekte Berechnung ist mit Hilfe von Simulationsprogrammen möglich. In unserer Region lässt sich der maximale Stromertrag dann erzielen, wenn die Solarmodule nach Süden ausgerichtet sind und der Neigungswinkel zur Horizontalen etwa bei 28° beträgt. In der Praxis sind aber nicht alle Dächer und Fassaden nach Süden orientiert und haben auch nicht immer den optimalen Neigungswinkel. Der Neigungswinkel von Solarpaneelen darf z.B. bei einer Orientierung zwischen Südost und Südwest von 8° bis 50° variiert werden. Dabei sinkt der Stromertrag nur um maximal 2 – 10 %. Alle Winkelabweichungen von dem Optimum (Dachneigung und Ausrichtung) können zu Ertragsreduzierungen führen, die sich aber nicht immer gravierend auswirken. In den meisten Fällen ist beides aber vom Dach vorgegeben, und deshalb gibt es durchaus Häuser, auf die man keine Anlage montieren sollte. Kleinere Abweichungen nach Osten oder Westen sind hingegen der Stromernte nicht wesentlich abträglich. Selbst 45 Grad Drehung in Richtung Osten oder Westen ermöglichen noch 95 Prozent des maximalen Energieertrages, und auch bei einer exakten Ost- oder Westausrichtung sind noch 85 Prozent maximaler Energieertrag möglich. Hier spielt die Dachneigung dann allerdings doch eine erhebliche Rolle, denn mit zunehmender Drehung aus der Südachse wirkt sich auch eine steilere Anstellung des Daches immer ungünstiger aus. Bei einer exakten Ost- oder Westausrichtung führt beispielsweise ein Anstellwinkel von 45 Grad zu einem Minderertrag von 15 Prozent, während er bei Südausrichtung lediglich knapp fünf Prozent Einbuße verursacht. Diese Korrelation ist auch der Grund für die geringe Verbreitung fassadenintegrierter Anlagen: Senkrecht montierte Module erreichen selbst dann, wenn sie genau nach Süden weisen, kaum je 70 Prozent des Maximums. Für eine Photovoltaikanlage sind prinzipiell alle Dächer geeignet, die eine Ausrichtung von bis zu 90° von der Südachse sowohl in Ost- als auch in Westrichtung haben. Erst in Verbindung mit der Dachneigung kann dann eine abweichende Ertragsprognose, unter Berücksichtigung weiterer Aspekte, erstellt werden (s. Solardiagramm). Als Standorte für eine Photovoltaikanlage sind daher prinzipiell geeignet: