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Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien | Die Erneubaren Energien |
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Erneuerbare Energien, darunter versteht man im Wesentlichen Solar, Biomasse, Windenergie, Wasserkraft und Erdwärme. Auch für Ihr Gebäude lassen sich diese Techniken nutzen. Und bei steigenden Energiepreisen werden diese auch wirtschaftlich immer interessanter. Die Sonne liefert uns täglich eine Menge Energie, die den Primärenergieverbrauch in Deutschland um das Achtzigfache übersteigt. Diese Energiequelle ist praktisch unerschöpflich und steht uns auch in den nächsten Jahrmillionen zur Verfügung. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl sind dagegen nur noch begrenzt vorhanden. Wir werden in wenigen Jahrzehnten nicht mehr so gedankenlos und uneingeschränkt auf sie zurückgreifen können, so dass die Sonne zweifellos die Energie der Zukunft darstellt. Somit sind erneuerbare Energien unerschöpfliche natürliche Energiequellen, die sich - anders als fossile Energien (Kohle, Erdöl, Gas) oder Atomenergie (Uran als Energiequelle) - ständig aus der Sonnenenergie regenerieren: entweder durch direkte Nutzung der Sonnenstrahlen (Solarthermie, Photovoltaik) oder indirekt aus Windenergie/ Wasserenergie oder durch Energien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Biomasse, Biogas. Oft wird auch die Energie aus den Gezeiten und aus der Erdwärme unter den Begriff der erneuerbaren Energien gefasst, obwohl sie sich nicht ständig erneuern. Sie speisen sich aber aus praktisch unerschöpflichen natürlichen Energiequellen und gleichen darin der Sonnenenergie. Erneuerbare Energien sind weitestgehend emissionsfrei und erzeugen daher keine (oder nur im geringen Ausmaß) Treibhausgase, die über den Treibhauseffekt zur Klimaerwärmung beitragen. Erneuerbare Energien sind unerschöpflich und weitgehend klimaneutral und lösen damit die Hauptprobleme der bisherigen fossilen Energieversorgung. Da eine verlustarme großvolumige Energiespeicherung für Wind- und Sonnenenergie bisher noch nicht realisiert wurde, haben diese den Nachteil, dass sie z. Zt. nicht ständig in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen. Dieser Nachteil kann im Moment nur durch den verstärkten Einsatz von Biomasse (Pflanzen, Holz, Biogas) durch Gezeitenenergie und Erdwärme reduziert werden, da diese sich besonders für den Grundlastbereich eignen. Darüber hinaus ist es schon heute möglich, Windenergie durch das Einbeziehen entsprechender meteorologischer Daten und einem "Windparkmanagement" vorausschauend und damit bedarfsoptimierter in das öffentliche Stromnetz einzubinden. Alle Energiequellen sind prinzipiell begrenzt: Während die fossilen und atomaren Energiequellen etwa in den nächsten Jahrzehnten entweder verbraucht sein werden (z.B. Erdöl) oder ein hohes Risiko darstellen (Kernenergie), sind erneuerbare Energien praktisch unerschöpflich und sicher, gemessen an menschlichen Zeiträumen. Ein weiteres globales Problem ist nicht nur die Frage der Reichweite von fossilen und atomaren Energiequellen, sondern auch deren Zulässigkeit bezüglich der Freisetzung des Klimagases CO2! Auch die Kernenergie erzeugt CO2-Emissionen. Zwar mag am Ort der Stromgewinnung die CO2-Emission null sein, aber die vorgelagerte Prozesskette der Urangewinnung und Verarbeitung sind keineswegs CO2-frei und umweltschonend. Nur erneuerbare Energien sind in der Lage, innerhalb kürzester Zeit die ursprünglich für Produktion anfallende CO2-Emission vollständig zu kompensieren und bezogen auf ihre Lebenszeit eine CO2 und Energie-Gutschrift zu produzieren. Weiterhin sind erneuerbare Energien sicherheitspolitisch unbedenklich. Berücksichtigt man, dass im asiatischen Raum mehr als 2 Mrd. Menschen sich z. Zt. im Sinne unseres westlichen Energie-Verbrauchstandards entwickeln, ist die Zukunft der restlichen rund 4 Mrd. Menschen durchaus auch von der Bereitstellung von ausreichender, sicherer und umweltfreundlicher Energie abhängig. "Unsere Zukunft wird sonnig, nutzen Sie erneuerbare Energien!" Seit dem Stromeinspeisegesetz aus dem Jahre 1990 und insbesondere seit dem 01.04.2000 werden erneuerbare Energien durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) besonders gefördert. Im Jahr 2004 wurde das EEG novelliert, wobei die Windenergie nach Standort differenziert, Photovoltaik und vor allem die Biomasse stärker als bisher gefördert werden. Eine zusätzliche Solarwärmevergütung ist im Gespräch. Solarkollektoren und Anlagen zur Nutzung von Biomasse werden durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zusätzlich noch bezuschusst. |


