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Das Passivhaus
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Das Passivhaus
Passive Gewinne | Passive Gewinne optimieren und die Sonne heizt gratis mit |
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Auch im Winter kann man die Wärme der Sonne nutzen. Wenn es Ihnen
gelingt, mehr Wärme "einzufangen" als Wärme zu verlieren, haben Sie
einen Gewinn erzielt, der als passive Wärme bezeichnet wird. Je
besser Ihr Haus darauf ausgerichtet ist, um so mehr können Sie die
Wärme auch im umsonst nutzen! Wärmegewinne erzielt das Passivhaus durch die Sonne, die durch die Fenster scheint und durch die Wärmeabgabe von Personen und Haushaltsgeräten. Die geringen Wärmeverluste führen im Übrigen dazu, dass die solaren und internen Wärmequellen (Personen, E-Herd, Abwärme des Kühlschranks etc.) zu einem weit bedeutenderen Teil zur Temperierung des Gebäudeinneren herangezogen werden können als bislang üblich. In einem schlecht gedämmten Gebäude wird es an einem sonnigen Winternachmittag in besonnten Räumen zwar eine Weile wohlig warm, aber spätestens nach Einbruch der Dunkelheit ist die Wärme mangels Dämmung wieder weg und es muss nachgeheizt werden. Anders im Passivhaus: Die Wärmedämmung unterstützt hier die Wärmespeicherung. In den kalten Wintermonaten wird über die Lüftung zusätzlich noch die Zuluft erwärmt. Im Sommer sind die Fensterflächen nach Süden zu Verschatten um eine Überhitzung der Räume zu verhindern. Die langjährigen Messungen im ersten Passivhaus Deutschlands belegen das selbst bei einer Tagesmitteltemperatur von -14° C die benötigte Heizleistung so gering war, dass man eine Raum mit 20 m² Wohnfläche mit mit zwei Standard 75 Watt-Glühbirnen heizen kann, um die Raumtemperatur ständig auf +20° C zu halten. |


