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Energiesparhäuser
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Mit dem Bau eines Energiesparhauses spart man in zweierlei Hinsicht: Es
wird nicht nur speziell gefördert, sondern verbraucht zudem sehr wenig
Heizenergie. Heizen ist teuer. Ein deutscher Haushalt verbraucht 80 Prozent seiner Energie für das Heizen und die Preise für Gas, Erdöl und Strom steigen. Da sind Energiesparhäuser näher unter die Lupe zu nehmen. Die beiden bekanntesten sind die Energiesparhäuser kfw 60 und 40 sowie Passivhäuser. Energiesparhäuser benötigen höchstens zwei Drittel der Heizenergie im Vergleich zu herkömmlichen Gebäuden, Passivhäuser nur noch ein Fünftel der Heizenergie. Ein Niedrigenergiehaus ist seit 2002 gesetzlicher Standard für neue Wohngebäude und somit nichts Besonderes mehr, da es nur die Mindestanforderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) einhält. Mit den Energiesparhäuser kfw 60 und 40 lässt sich je nach Typ mindestens ein Drittel der Heizkosten sparen. Ihre Außendämmung beträgt bis zu 30 Zentimeter. Die großen Fenster sind nach Süden ausgerichtet und bis zu dreifach verglast. Sie lassen die Sonnenwärme ins Haus, aber nicht wieder hinaus. Sparsam wirkt sich auch eine Heizung aus, die die Brennstoffe ideal ausnutzt. Das Ziel aller Energiesparhäuser ist, die Wärme nicht nach außen dringen zu lassen. Daher sind die Investitionskosten tatsächlich höher als bei einem herkömmlichen Haus. Da diese Häuser der Umwelt erheblich weniger Kohlendioxid pro Jahr ersparen, unterstützt die Bundesregierung zusammen mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) die Bauherren mit sehr niedrigen Kreditzinsen. Das betrifft sowohl kfw 60 und 40- als auch Passivhäuser. Zudem bieten Kommunen und Energieversorger bundesweit weitere Fördermöglichkeiten an. |


