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Wie funktioniert eine BlowerDoor? Drucken E-Mail
Ein BlowerDoor-Messgerät kann man auch als Windmaschine bezeichnen. Aber sie kann eben mehr als nur "Wind" machen. Denn durch die Simulation einer bestimmbaren und allseitig anstehenden Winddruckes oder -sog sind Undichtigkeiten in der Außenhülle eines Gebäudes auffindbar und der unkontrollierte Luftwechsel messbar!   

Die Luftdichtheit eines Gebäudes oder einer Wohnung wird bei einem Drucktest mit einer
Die BlowerDoor im Einsatz"BlowerDoor" ermittelt. Dazu wird ein Gebläse in eine Öffnung z.B. einer Haustür eingebaut und alle anderen "gewollten" Öffnungen (z.B. Fenster, Zu- und Abluftkanäle) verschlossen. Mit dem Gebläse wird in der Wohnung ein kleiner Über- oder Unterdruck von 50 Pa erzeugt. Dieser Druckunterschied entspricht den Druckverhältnissen eines normalen "Herbstwindes". Gleichzeitig wird mit der BlowerDoor der Luftstrom [m³/h] gemessen, der bei dieser Druckdifferenz vom Gebläse gefördert wird. Dieser Messwert wird auf das beheizte Raumluftvolumen des Gebäudes oder Wohnung bezogen. Der Ergebnisquotient wird als n50-Wert [1/h] angegeben der den Luftwechsel bei 50 Pa Druckdifferenz angibt. Mit diesem Ergebnis können dann die Anforderungen der dazugehörigen Norm DIN 4108-7 abgeglichen werden.

Hinweis: In einem kombinierten Einsatz mit einer Thermografiekamera lassen sich auch versteckte Leckagen mit der BlowerDoor zerstörungsfrei finden. 
 

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