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Die Bauzeichungen Drucken E-Mail
Eine Bauzeichnung ist eine Zeichnung, die je nach Ausführung alle notwendigen Informationen für die Herstellung eines Bauteils oder eines gesamten Gebäudes oder Bauwerks zeigt. Man unterscheidet bei der Anfertigung von Bauzeichnungen im Hochbau unterschiedliche Darstellungsarten:

  • Vorentwurf (Skizze oder Zeichnung)
  • Entwurfszeichung (i.d.R. M 1:100)
  • Genehmigungsplanung (i.d.R. M 1:100)
  • Ausführungszeichnung (i.d.R. M 1:50 bis 1:25)
  • Detailzeichnung

Meistens spricht man auch einfach von Zeichnung, wenn man eigentlich den Bauplan im Maßstab 1:100 meint, sprich die Papierzeichnung oder die Datei, die dem Bauantrag beigefügt werden muss. Als Plangrundlage für die Ausführung ist diese Zeichnung i.d.R. nicht geeignet, da detaillierte Angaben fehlen.

Die Darstellung erfolgt in einem der Größe oder der Kompliziertheit des Objektes angepassten Maßstabes. Ein Bauwerk wird dargestellt in Grundriss, Ansichten, Schnitt. Um verschiedene Materialien, Teile oder Schnittflächen zu kennzeichnen, werden Schraffur und evtl. Farbe verwendet. Die dargestellten Bauteile werden durch die Bemaßung quantifiziert. Im Zeichnungskopf werden neben der Benennung des Bauvorhabens auch Zeichnungsnummer, Materialangaben, Maßstab, Erstellungs- und Prüfvermerke eingetragen. Die Ausführung und Gestaltung einer Bauzeichnung unterliegt einem allgemeinen Konsens im Bauwesen. Diese Norm fixiert neben dem Papierformat zum Beispiel auch die Verwendung verschiedener Linientypen und Symbole.
 

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