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Elektrosmog / Strahlung Drucken E-Mail
Elektro-Smog entsteht durch künstlich erzeugte elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Verursacht werden sie durch Strom- und Hochspannungsleitungen, Sendemasten, aber auch durch elektrisch betriebene Geräte.

Elektrosmog - eine Bezeichnung für elektrische und magnetische Felder, die uns an der Arbeit, beim Fernsehen oder auch nur beim Aufenthalt in der Nähe einer Steckdose umgeben. Selbst wenn die Lampe ausgeschaltet ist, besteht ein elektrisches Feld bei konventionellen Installationen immer.
Ursache für elektromagnetische Felder
Der Grund: Die Leitung steht unter Spannung. Genauso bei Verlängerungskabeln. Auch wenn das Radio stumm bleibt, das Kabel ist von einem elektrischen Feld umgeben - je länger das Kabel, umso mehr Elektrosmog. Diese physikalischen Erscheinungen sind klar messbar. Sie sind also nicht zu verwechseln mit Erdstrahlungen oder der Strahlung von Wasseradern. Solche elektrische, magnetische oder - z.B. beim Telefonieren mit dem Handy entstehende - elektromagnetische Felder umgeben uns beinahe immer, obwohl wir sie nicht wahrnehmen.

Der Gebäudebestand

Auch in bestehenden Gebäuden kann die Entstehung von Elektrosmog nachhaltig und sinnvoll vermindert werden. Erste Schritte tun Sie selbst: Fernseher und Stereoanlage ausschalten, statt im Standby-Modus belassen, Verlängerungskabel ausstecken. Schlafzimmer und Räume, in denen Sie sich sehr lange aufhalten, müssen bestens geschützt sein. Mit Abschirmungen, Netzfreischalter etc. kann man dies erreichen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, jede Leitung mit einer Abschirmung zu versehen, ein Mantel oder ein Rohr aus einem stark leitenden Material absorbiert das elektrische Feld. Das ist wirksam, aber aufwändig und nicht überall sinnvoll. Angebracht ist es dort, wo Strom dauernd benötigt wird. In der Küche für den Kühlschrank oder bei EDV-Anlagen, Telefon- und Alarmanlagen. Besonders bei einer nachträglichen Sanierung ist dieses Verfahren nicht oder nur beschränkt durchführbar. Hier hilft der Netzfreischalter, der im Sicherungskasten montiert wird. Er erkennt, ob Licht gebraucht wird oder der Fernseher in Betrieb ist. Ist dies nicht der Fall, so schaltet er die Versorgung mit 230 Volt Wechselstrom aus. Er tut dies direkt im Sicherungskasten, die Leitungen, die etwa ins Wohnzimmer oder ins Kinderzimmer führen, stehen nicht mehr unter Spannung. Und so entsteht auch kein Elektrosmog mehr. Allerdings ist in den Leitungen trotzdem eine kleine Spannung vorhanden, sonst würde ihr Tagwerk jeweils mit dem Einschalten der Stromversorgung beginnen. Aus diesem Grund legt der Netzfreischalter eine geringe Gleichspannung an, vergleichbar mit einer Taschenlampen-Batterie. Sie dient der Überwachung des Netzes. Wird ein Lichtschalter betätigt, so geht ein Impuls an den Netzfreischalter. In Sekundenbruchteilen stellt er die Versorgung mit 230 Volt wieder her.

Der Neubau


Bei Neubauten kann man bereits während der Planungsphase darauf achten, dass Wohnräume optimal vor Elektrosmog geschützt werden. Dies bedeutet, dass der Standort des Gebäudes auf dem Grundstück unter Berücksichtigung der bestehenden Umgebung gewählt wird. Umliegende Industrieanlagen, Starkstromleitungen und Eisenbahnlinien verursachen Elektrosmog, der sich mit geschickter Positionierung des Gebäudes minimieren lässt. Die Bauweise selbst schirmt mehr oder weniger ab. Für das Gebäudeinnere heisst dies aber auch, dass Versorgungsleitungen und Verteiler am richtigen Ort zu planen sind, Standorte von Endverbrauchern durchdacht platziert und dass Abschirmungen und Netzfreischalter sinnvoll ins Gesamtkonzept integriert werden.

Beschwerden durch Elektro-Smog:

  • schlechte Einschlafphase
  • unruhiger Schlaf
  • frühes Aufwachen
  • extrem abgeschlagen am Morgen
  • Bettnässen
  • Kopfschmerzen 
  • Migräne

Ursachen für Elektro-Smog

  • Ringleitungen
  • unabgeschirmte Kabel
  • Dauerstromverbraucher
  • Euro – Flachstecker
  • Trafos – Niedervolthalogenleuchten
  • Energiesparlampen
  • Leuchtstoffröhren
  • Verlängerungskabel
  • Heizdecken
  • Elektrowecker
  • Wechselrichter (PV)
  • elektrische Fußbodenheizung

Biologische Wirkung von Elektro-Smog

  • störender Einfluss auf viele Körperfunktionen
  • Stoffwechsel
  • Zellteilung und Zellwachstum
  • Funktionen des Immunsystems
  • Herz-Kreislauf-System
  • Hormonhaushalt

u. a. folgende Symptome möglich:

  • Nervosität, Unruhe und Herzrasen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen und Tinitus
  • Konzentrationsstörungen

Hochfrequenzbelastung durch:

  • Mobiltelefone – DECT
  • Basisstationen Handys
  • W-LAN
  • Blue-Tooth
  • Baby-Phone

Die kapazitive Ankopplung:

Die am Körper anliegende Spannung ist abhängig von:

  • Ausführung der Elektroinstallation
  • Zustand der Erdung
  • Anzahl der Leitungen/Kabel
  • Nähe von Elektrogeräten
  • Verursachern aus anderen Räumen
  • sowie verschiedenen anderen Einflüssen


Darstellung einer kapazitive Ankopplung (nach Lass) 
E-Smog.gif     

Schlafplatz ohne magnetische Feldeinwirkung
E-Smog.jpg

Schlafplatz nach Sanierung 
ohne E-Smog.jpg                                            

Die Behebung von elektrischen und magnetischen Stressfeldern kann erfolgen mit: 

  • baulichen Abschirmmaßnahmen (Putze, Tapeten, Farben, Gewebe)
  • technischen Maßnahmen (z.B. Erdleiter, Netzfreischalter, abgeschirmte Leitungen, ausschalten)
  • Abstand zur Belastungsquelle einhalten
  • Bettumstellung u.a.


Elektrostatik

Ein oft vergessener Teil beim Elektrosmog ist die Elektrostatik. Diese ensteht in Wohnräumen in der Regel durch:

  • Reibung
  • schlechte Ableitung
  • Kunststoffoberflächen 
  • synthetisierte Produkte

Wie in der Natur auch, entladen sich in einem Zimmer immer wieder elektrostatische Felder zwischen den Wand-, Boden-, Decken und Ausstattungsmaterialien und der Raumluft. Diese Entladungen führen zu einer Verschlechterung der Raumluftqualität.

Allgemeine Tipps zur Vermeidung von Elektrostatik:

Elektrostatik

Luftfeuchtigkeit: Im Winter wird durch sehr trockene Luft und Reibung eine sehr hohe elektrische Ladung erzeugt. Dies hat zur Folge, dass Entladungen stattfinden, sobald man geerdete Teile berührt. Abhilfe: Luftfeuchtigkeit erhöhen. ca. 45% oder mehr. Dadurch wird weniger Reibungselektrizität erzeugt.

Kleidung: Durch Verwendung von Lederschuhen oder speziellen antistatischen Erzeugnissen tritt gar keine Ladung auf. Kleider: Verwendung von Stoffen ohne Kunstfasern und Vermeidung von z.B. Kleider aus Seide.

Böden aus Holz, Metall oder Stein. Durch die Verwendung von leitenden Materialien oder Naturprodukten wird eine Aufladung stark reduziert. Keine Kunststoffe einsetzen!

Ionisator verwenden (Maschine zur Herstellung von Luft-Ionen)

Entladen Sie sich vor dem Einbau elektronischer Komponenten durch Berühren geerdeter Teile (Wasserleitung, Zentralheizung, angeschlossenes metallenes PC-Gehäuse, etc.)
 

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